Natobunker in Westdeutschland

Natobunker in Westdeutschland

Geschichte zum Natobunker Kindsbach

Der Natobunker in Kindsbach hat seine Ursprünge in den zwanziger Jahren.
Angefangen hat der Bau mit dem Erwerb des Grundstückes durch die Firma Formsandwerke Ludwigshafen am Rhein.

Im Zuge des Aufbaus des Westwalls wurden im Jahre 1937 Teile des Geländes von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt.
Nach dem Erwerb einzelner Teile des Bunkers gab die deutsche Wehrmacht den Bau der heutigen Bunkeranlage in Auftrag.

Nach der Fertigstellung der Bunkeranlage diente dieser vorerst als Lager für Flugabwehrmunitionen und wurde später im östlichen Teil als Luftschutzbunker für die Bevölkerung ausgebaut.
Im Rahmen des Ausbaus des Flugplatzes Ramstein übernahmen 1951 die Amerikaner die Anlage, renovierten sie und erweiterten sie im westlichen Bereich.

Drei Jahre später wurde die Anlage von der US Air Force übernommen und vorerst als Überwachungs- und Steuerzentrale genutzt.
In etwa 1970 wurde die NATO-Luftverteidigungsanlage, welche inzwischen einen wichtigen Bestandteil darstellt, mit ungefähr 200 Personen betrieben.
Jedoch 10 Jahre später wurden einzelne Aufgabenbereiche mehr und mehr in die Bunkeranlage in Ruppertsweiler verlagert, bis schließlich nur noch die Kernmannschaft den Bunker in Kindsbach betrieb.

Nach Ende des kalten Krieges, 1989, wurde der Erbpachtvertrag der Anlage gekündigt und kann inzwischen nach Rücksprache mit den Pächtern in kleinen Gruppen besichtigt werden.

(Quelle: https://www.zentrum-pfaelzerwald.de/zentrum-pfaelzerwald/sehen-erleben/freizeittipps-shopping/nato-bunker/)

Durch eine offizielle Fotogenehmigung des Betreibers war es uns möglich, diese Aufnahmen zu tätigen.

Unsere Bunkertour

Herr Würmell, der zu der Zeit betreuende Verantwortliche, hat uns zu Beginn der Besichtigung eine kurze Sicherheitsunterweisung gegeben. Nachdem wir gemeinsam die besprochenen Punkte bestätigt haben, war es Zeit den Bunker zu betreten. Ausgestattet mit Kopflampen und elektrischen Flutlichtern war es uns möglich, auch die dunkelsten Stellen auszuleuchten. Was man hier unbedingt beachten muss ist, dass man ab und an an die frische Luft geht, da der Bunker wird weder belüftet noch entfeuchtet wird. Nach Ende unserer Tour, ca 3 Stunden, haben wir das Schloss wieder angebracht und die Session war vorbei. Für Alle, die gerne einmal eine solche Tour mitmachen wollen und in der Gegend von Kaiserslautern wohnen, ist es auf jeden Fall ein Besuch wert. Weitere Informationen findet ihr hier.

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